Blick aus dem Weltall
In den Sitzungen mit einzelnen Versuchspersonen, weise ich diese oft an, sich über den Ort des Geschehens hinauszuheben, damit sie die Situation von oben beobachten. Regelmäßig werden sie auch dazu aufgefordert, die Erde von außerhalb zu betrachten, oder sich im Weltraum umzusehen. Dabei bilden sie sich aber nicht ein, sie flögen dort oben mit ihrem Körper, sie schauen – wie sie sagen – mit einem „geistigen Auge“. Mit diesem „inneren Auge“ sehen sie nicht naturalistisch, sie bekommen viel mehr etwas „gezeigt“. Betrachtet man zum Beispiel die Erde von einem Raumschiff aus, sind in natura große Teile der Erde von Wolken verhüllt, ein Laie könnte sich da nur schwer orientieren. Meine Versuchspersonen hatten damit keine Probleme. Auf meine Fragen hin bekommen sie gezeigt, was sie wissen müssen, um diese zu beantworten.

Schutzmechanismus
Können sie nichts sehen, so hat dies andere Gründe; Rosa zum Beispiel, konnte mit ihrem geistigen Auge über Spanien reisen, konnte sich in den Alpen umsehen, doch sowie ich sie aufforderte, nun auch Deutschland zu beschreiben, wie es aussieht nach jenem „Umbruch“, sah sie immer nur schwarz, es war ihr unmöglich etwas zu sehen und sie wollte es auch nicht. Es ist wie ein Schutzmechanismus der Psyche, Informationen vom Bewusstsein fern zu halten, die man zu diesem Zeitpunkt nicht verarbeiten könnte oder auch einfach nicht zu wissen braucht. Immer wieder habe ich solche Reaktionen bei meinen Zeitreisenden beobachtet, dass sie bei bestimmten Fragen nichts sahen, oder auch kurz einschliefen, um bei anderen Fragen wieder aufzuwachen. So kam es bei all diesen vielen Sitzungen nur ein einziges Mal vor, dass eine Versuchsperson danach in Tränen ausbrach, weil der Schrecken, den sie gesehen hatte, sie überwältigte.

Suggestion
Es ist möglich, einer ganzen Gruppe von Menschen zu warmen Füssen zu verhelfen, indem man es ihnen suggeriert. Meiner Erfahrung nach ist es aber unmöglich, eine Versuchsperson dazu zu bringen, ein Bild, was sie in Trance sieht, auf Wunsch der Versuchsleiterin abzuändern, so dass es deren Vorstellungen besser entspräche: In den Protokollen der Einzelversuche kann man immer wieder beobachten, wie mir die Probandinnen entschieden widersprechen, wenn ich ihnen etwas zu sehen nahelege, was in ihrem Bild so nicht vorhanden ist.

Fotografischer Genauigkeit
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass man sich an die in Trance gesehenen Bilder mit fotografischer Genauigkeit erinnert. Als ich z.B. eine Formulierung von Hella nicht begriff und sie ein Jahr später anrief, konnte sie mir noch einmal genau erklären, was sie gesehen hatte. Auch ich erinnere die Bilder, die ich vor vielen Jahren bei meinen ersten Experimenten sah, so als wäre es gestern gewesen. Wir wissen, dass Träume mit der Zeit verblassen und Tagträume, also unsere eigenen Phantasieprodukte, können wir überhaupt nicht erinnern. Jede, die Erfahrungen hat mit Trancen oder mit Rückführungen, wird die besondere Erinnerbarkeit dieser Erfahrungen bestätigen.

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