Bei einem verstärkten Anteil ultravioletter Strahlen müsste das Sonnenlicht auf der Erde bläulicher „kälter“ erscheinen. Anne 2 berichtet:
„Die Sonne ist kälter, Es ist zwar sehr hell, aber die Hitze ist nicht da.“
– Hat sich die Art der Strahlung verändert?
„Ja, es ist ein ganz weißes Licht, so glasklar. Nicht kalt, lauwarm, ständig.“
– Sind die Strahlen unangenehm?
„Sehr klar, aber ich weiß nicht, … auf die Dauer?“
– Kannst du sehen, weswegen sich die Art des Sonnenlichts verändert hat?
„Es kommt mir vor, als wäre sie weiter weg!“

Hella berichtet von denselben Phänomenen, obwohl hier die Fragestellung eine andere war; sie hatte Riesenwellen, Wasserfontänen und vor allem Wirbel im Meer beschrieben, die sich am Äquator brechen. Als Ursache gibt sie das Fehlen der „Schutzschicht“ an. Tatsächlich werden Erdbeben, Tornados, Riesenwellen und Wirbel auch durch geomagnetische Stürme initiiert. Diese Stürme sind sie die Folge verstärkter Korpuskularstrahlung der Sonne. Hier die Fortsetzung von Hellas Bericht:

„Es ist die Sonne, die ganz andere Strahlen schickt; die wirken anders, als das, was wir kennen. Das sind sehr zerstörerische Strahlen, weil zwischen der Erde und der Sonne was anders geworden ist. Die Schutzschicht um die Erde herum verliert z.T. die Bedeutung die sie hatte, so dass darüber die Wasserbewegung chaotisch wird, es gibt kein direktes Fliessen. Es gibt Verbindungen. Es ist ein Plan.“
– Du hast vorhin vom Schutzschild der Erde gesprochen, was ist damit?
„Bei der Erde ist was nicht mehr.
– Wie wirken die Strahlen auf die Natur?
„Da hat sich was verändert. Es ist keine gute Sonne. Ich sehe keine Pflanzen mehr.“

Im Gespräch danach erklärt Hella, dass ihr die Schutzschichten Atmosphäre und Ozon bekannt seien, jene, die sie gesehen habe, sei aber weiter draußen gewesen und davon habe sie noch nie etwas gehört. „Diese hier ist größer, sie schließt sich an die Ozonschicht an“.

Die großen Massenvernichtungen und Umbrüche in der Erdgeschichte geschehen immer in einer Zeit, da das Erdmagnetfeld schwach oder ganz verschwunden ist. Deshalb haben Geologen und Biologen immer wieder versucht herauszufinden, inwiefern ein schwaches geomagnetisches Feld zu diesem Massensterben führen konnte. Verschiedene Komponenten müssten zusammenspielen, denn der Wegfall der Magnetosphäre um die Erde würde die radioaktive Einstrahlung auf die Erde lediglich um 14% erhöhen. Dies reicht nicht aus, um ein plötzliches Aussterben von bis zu 50% aller Tierarten zu erklären.

A. V. Cox („Science News“, Vol. 109, s.204, 1976) weist darauf hin, dass beim Fehlen eines magnetischen Feldes um die Erde die Protonen der Sonne freien Zugang hätten zu erdnahen Schichten, in denen sie dann Stickstoff bilden würden, welcher die Ozonschicht zerstörte. Ohne die Ozonschicht könnten dann die UV-Strahlen der Sonne auch auf die Erde dringen. Sie wären für das Leben auf der Erde verhängnisvoll.

Auch ein Atomkrieg schleudert große Mengen Stickoxidverbindungen in die Stratosphäre und würde die Ozonschicht um etwa die Hälfte verringern. Haben sich nach einiger Zeit die Wolken aus Russ und Asche der Brände aus dem Krieg verzogen, würde die UV-Strahlung ungehindert auf die Erde dringen (Carl Sagan in „Bild der Wissenschaft“ Febr. 1984, S. 100 )

Genau dieselbe Auswirkung hat aber auch die Begegnung mit einem Kometen: auch er führt in seiner Gashülle Stickoxid mit, das, wenn es auf die Ozonschicht trifft, diese zerstört und damit die Erde starker UV-Strahlung aussetzt. ( Clube & Napier: „The role of episodic bombardment in geophysics“ Earth & Planetary Science Letters 57, 1982, s.251 -62)

Dass eine Abnahme der Ozonschicht zu einer Zunahme von Hautkrebs führt, ist bekannt. Aber auch Pflanzen werden geschädigt, bleiben im Wachstum zurück, verringern die Photosynthese, zeigen Verbrennungen und bösartige Entartungen. Sämlinge, einzellige Algen, Fisch- und Krebslarven sterben.

„Der Himmel ist ganz blau, irgendwie steril“.
– Kannst du die Sonne sehen?
„Ich sehe nur, dass es unheimlich hell ist, aber die Sonne selbst kann ich nicht sehen. Ich kann mir vorstellen, dass da was rundes, als ob da eine schwarze Scheibe davor wäre. Ich habe das Gefühl, wenn diese schwarze Scheibe weg wäre, mich das so blenden würde, dass ich blind würde. Die Strahlen sind nicht gerade, sie kommen mir so weich und neblig vor. Wie ein Nebel um die Sonne.“ (Christiane, in den Alpen)

– Ist die Sonne anders als heute?
„Sie ist gelb und hell, viel gelber als heute. Nicht sehr kräftig, vielleicht auch wegen dem Nebel. Gedämpft. Sie sieht da sonst nicht so aus, da ist was dazwischen.“ (Gabi)

– Kannst du die Sonne sehen?
„Ich seh‘ nur, dass es hell ist. … Ich seh‘ immer nach unten, irgendwie geht das nicht nach oben. Komisch, es geht irgendwie schwer, nach oben zu gucken. Jetzt geht es, jetzt hab ich einen Baum davor, der blendet das etwas ab, irgendwie kann ich nicht in die Sonne reingucken!“
– Ist die Sonne so, wie du sie kennst?
„Wie eine Sonnenfinsternis: in der Mitte ist sie irgendwie nicht so hell. (..) Sie strahlt so, wie Kinder Strahlen malen. Ich sehe sie nie komplett, nur den Rand, in der Mitte dieses Dunkle, als wenn eine Mark dran geklebt ist. Da ist was davor. (Felix)

Einen solchen Hinweis, nicht in die Sonne zu schauen, gab es bereist in den Gruppenexperimenten Jahre zuvor: „Als ich zu Himmel hoch schauen wollte, wurde mir mitgeteilt: „Verboten!'“ (76).

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