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Zuerst lesen

Was hinter dem spekulativen Begriff „Zeitreisen“ steckt.

Zu Beginn der 80er Jahre, als uns in Deutschland durch die Stationierung von Mittelstreckenraketen klar wurde, wie groß die Gefahr eines Atomkrieges ist, fragten sich manche, wohin auswandern und wie sich schützen?
„Rückführungen“ in frühere Leben waren damals in Mode, so änderten wir deren Zeitrichtung, um mit dieser Methode Bilder der Zukunft zu sammeln.

Wie dies funktioniert? Man führt die Probanden in einen Zustand tiefer Entspannung, ein in der Medizin /Psychologie gängiges Verfahren. In diesem Zustand stellte ich ihnen Fragen und nahm den Dialog auf Tonband auf. Über 100 Personen beteiligten sich an dieser Art Erforschung der Zukunft. Die Bilder, die sie sahen wurden schriftlich, später per Tonband protokolliert. Diese Bilder hielt ich erst für Projektionen unserer damaligen Ängste, bis ich begann, sie mit der 1980 beginnenden Forschung zu den Folgen von Asteroiden-Einschlägen in Zusammenhang zu bringen. Ein Bild nach dem anderen erklärte sich nun logisch.

Was die TeilnehmerInnen dieser „Zeitreisen“ berichten, ist nicht esoterisch, sondern als Reisebericht zu lesen. Auch Reiseberichte kann man anzweifeln. Hier aber kann man die beschriebene Route selbst bereisen, und so füge ich dem Manuskript den Text zur Tiefenentspannung bei, quasi zum selber Ausprobieren: Denn das Experiment ist wiederholbar! Es basiert nicht auf Aussagen von „Medien“, von „psychics“, nein, gewöhnliche Frauen und Männer haben dies gesehen und beschrieben.

Die hier ausgewerteten „Reisen in die Zukunft“ fanden 1981-1983 statt. Bis 1985 schrieb ich an dem Manuskript und wandte mich anderen Projekten zu (siehe www.sphinxmedien.de).

Inzwischen befassen sich viele wissenschaftliche Gremien mit den Gefahren aus dem Weltall. Die ZDF-Dokumentation „Armageddon Der Einschlag“ 2007 und das gleichnamige Begleitbuch von Ralf Blasius und Nadja Podbregar popularisierten die aktuellen Forschungsergebnisse zu den Folgen eines Asteroideneinschlags.

Mit der Methode „Zeitreisen“ kamen wir, 25 Jahre früher, zu sehr ähnlichen Ergebnissen. Aber die Probanden schildern das Geschehen auf ungeheuer konkrete und überraschende Art. Es ist ein Abenteuer sich darauf einzulassen!

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